Wie wir leben


Die alte Osterhusumer Schule beherbergt nach dem Umbau 23 Wohnungen in einer Größe von 50 bis 108 m2. Dadurch bieten wir Wohnraum sowohl für Alleinwohnende als auch für Familien. Der Gemeinschaftsraum im Keller bietet die Möglichkeit zu Sitzungen, Filmabenden oder Parties. Es gibt außerdem einen Werkraum, Fahrradkeller und private Abstellmöglichkeiten.

Im Norden erstreckt sich ein Gartenareal mit altem Baumbestand, einem Tümpel und einem Nutzgarten. Die Kinder haben hier viel Platz zum Toben und Spielen. Rund ums Haus haben wir dafür gesorgt, dass es grünt und blüht, so dass die Insekten sich wohlfühlen.

 

 

 

 

Unser Wohnprojekt hat sich Leitlinien gegeben, die uns die grundsätzliche Richtung vorgeben, wie wir leben wollen. Wichtig ist, dass wir uns immer wieder darüber verständigen, wie wir diese Leitlinien in der Praxis umsetzen wollen. Wir haben gelernt, dass niemand eine Deutungshoheit haben sollte. Das Wohnprojekt lebt und kann und darf sich verändern.

 

Leitlinien staTThus Wohnprojekt

  • Die Bereitschaft und der Wille zum gemeinschaftlichen Leben sind Voraussetzungen für die Mitgliedschaft in unserem Wohnprojekt.

  • In unserem Wohnprojekt wohnen eine Vielfalt von Menschen unterschiedlichen Hintergrunds und Alters zusammen.

  • Wir pflegen ein achtsames und respektvolles Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und Interessen.

  • Die Bewohner unterstützen einander mit ihren jeweiligen Erfahrungen und nach ihren Möglichkeiten. Wir leben Verbindlichkeit gegenüber dem Projekt, seinen Zielen und unseren gemeinsamen Absprachen.

  • Wir Mitglieder gestalten und beleben das Gebäude und das Grundstück. Dazu leistet jeder (nach seinen Möglichkeiten) seinen Beitrag.

  • Wenn die eigene, freiwillige Initiative an Grenzen stößt und nachbarschaftliche Hilfe nicht ausreicht, werden externe Dienstleistungen in Anspruch genommen.

  • Wir vermeiden hierarchische Strukturen und entscheiden möglichst in Übereinstimmung aller. Grundlegend dafür sind der Wille und die Bereitschaft zum Kompromiss.

  • Konflikte werden offen angesprochen und geklärt.

  • Alle Bewohner/innen sind gleichberechtigt.

  • Wir respektieren die Umwelt und leben nach ökologischen Grundsätzen.

  • Das Wohnprojekt ist ein Baustein des Stadtviertels und trägt zur kulturellen Bereicherung bei.

  • Das Wohnprojekt bekennt sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.